Raindrop: Mozilla Labs zeigen Messaging-Protoypen

Entwurf für die Inbox des Raindrop-Clients

Die Thunderbird-Entwickler von Mozilla haben mit Raindrop ein neues Projekt gestartet und zeigen einen ersten Prototypen .

Der Messaging-Client schöpft seine Nachrichten aus diversen Quellen, von E-Mail über Blogs hin zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. So lautet zumindest der Plan. Der Nutzer soll mit diversen Filtermöglichkeiten das störende Grundrauschen von unwichtigen Nachrichten ausblenden können. Die direkte Kommunikation habe bei Raindrop Vorang, heißt es in der Ankündigung: Gemeint ist damit, dass etwa die Nachricht eines Bekannten mit einem Flickr-Link sofort sichtbar ist, während die üblichen Standardmails von Webdiensten vorerst im Hintergrund bleiben.

Entwurf für die Inbox des Raindrop-Clients

Entwurf für die Inbox des Raindrop-Clients

Die Entwickler haben Raindrop als Mini-Webserver konzipiert, der die Konversationselemente von oben genannten Quellen einsammelt. Aus dieser Sammlung trifft Raindrop seine Auswahl und erlaubt die Verbindung mit den Services via Webbrowser. Neben Firefox kommen dafür auch Safari und Chrome in Frage.

Raindrop ist ein Open-Source-Projekt unter der Mozilla Public License. Hilfe bei Design, Entwicklung und Testläufen ist erwünscht. Bislang gibt es einen Prototypen im Qullecode zum Download. Die Roadmap für Raindrop erläutert die nächsten Entwicklungsvorhaben.

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