Owncloud 4.5 bindet Cloud-Ordner ein
Owncloud hat nach fünfwöchiger Beta-Phase Version 4.5 ihrer Synchronisierungs- und Filesharing-Software freigegeben.
Neu in der nun veröffentlichten Version ist vor allem die schnellere Synchronisierung: Jede Version eines Ordners oder einer Datei erhält eine eindeutige ID an Stelle eines einfachen Zeitstempels. Bei der Synchronisierung werden die IDs miteinander verglichen. Da nur noch die Dateien übertragen werden, bei denen sich die Kennung geändert hat, sind beide Seiten wesentlich schneller auf dem gleichen Stand. Diese Technik reduziert außerdem deutlich die Rechenlast am Own-Cloud-Server. Zudem entfällt die Notwendigkeit, dass die Uhren bei Servern und Desktops aufeinander abgestimmt sein müssen.
Weiterhin lassen sich nun andere Storage-Clouds wie beispielsweise von Amazon S3, Dropbox, Google Drive oder Strato Hidrive als eigener Ordner in Owncloud einbinden. Das erleichtert dem Anwender, Dokumente mit höheren Sicherheitsanforderungen auf den eigenen Servern zu behalten und unkritische Dokumente in den preisgünstigen Speicher großer Anbieter zu sortieren. Schließlich sind neu ein integrierter Video-Player, der Videos ohne Download direkt direkt abspielt, und ein Plugin, mit dem sich HTML5-Präsentationen abspielen lassen.
Owncloud ist eine Alternative zu Cloud-Storage-Diensten wie Dropbox. Mit der Open-Source-Software teilen und synchronisieren Anwender Dateien wie Adressen, Termine, Bilder, Office-, Video- und Audio-Dateien, die sie auf eigenen Festplatten oder bei einem Hosting-Dienstleister ihres Vertrauens speichern.
[Diese Meldung stammt vom ADMIN-Magazin]





