Owncloud 1.1 mit Plugin-System und Nutzerverwaltung
Der innerhalb des KDE-Projekts federführend von Frank Karlitschek entwickelte Owncloud-Server zur zentralen Datenspeicherung hat in der nun veröffentlichten Version ein Benutzermanagement und ein Plugin-System erhalten.
Mit dem neuen Plugin-Feature sollen Entwickler ermuntert werden, Owncloud zu erweitern. Fotogalerien und Musikserver schweben den Machern als mögliche Erweiterungen vor. Experimentell ist in Version 1.1 die Unterstützung für PostgreSQL - standardmäßig setzt Owncloud auf MySQL.
Über die jetzt erweiterten Open Collaboration Services (OCS) informiert oder alarmiert Owncloud den Nutzer nun auf Wunsch über den Speicherplatz und bei Aktivitäten auf dem Server, etwa dem Zugriff auf eine freigegebene Datei. OCS schickt solche Mitteilungen per Push auf den KDE-Desktop. Den Download und weitere Informationen gibt es beim Owncloud-Projekt.
Die Idee hinter dem Datenspeicherdienst lautet "zurück zur privaten Datenhaltung". Statt auf Services von Dritten wie etwa Google zu setzen, sollen Benutzer mit Owncloud ihre Daten am eigenen Speicherort verwalten. Ist der Owncloud-Server via Internet erreichbar, funktioniert der Zugriff über Webdav von überall, plattformunabhängig und ohne Client. Der Datenverkehr ist zudem SSL-verschlüsselt, vorausgesetzt der Webserver bietet diese Option an.





