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Oracle zu MySQL und Open Office

Nachdem die EU-Kommission der Übernahme von Sun Microsystems zugestimmt hat, gab es nun Statements von den Oracle-Oberen zu MySQL, Open Office und Solaris.

Oracle-Präsident Charles Phillips versprach ganz allgemein weitere Unterstützung für diverse Open-Source-Projekte, darunter Linux, Apache, Glassfish und MySQL. Edvard Screven, seines Zeichens Chief Corporate Architect, ging einen kleinen Schritt weiter: Die Entwicklung, Vermarktung und der Support von MySQL werde weitergeführt. MySQL soll ein unabhängiger Geschäftszweig bleiben, mit verbessertem Support seitens Oracle. Zudem werde MySQL Teil des Oracle-Stack, was sich unter anderem in der Integration in Oracles Enterprise Manager ausdrückt.

Für Open Office gilt, dass es als unabhängige "Global Business Unit" geführt wird. Auch hier seien Entwicklung, Support und Vermarktung gesichert, sagte Screven Auch die Community-Edition Openoffice.org will Oracle unverändert weiterführen. Zusätzlich kündigte Screven ein Oracle Cloud Office an, eine webbasierte Suite, die Desktop-, Web- und mobile Nutzer verbinden soll. Der Fokus von Open Office liege auf den Geschäftskunden, ließ Screven noch wissen.

Eine Fortführung der Entwicklungstätigkeit gilt auch für Solaris und den Linux-Bereich. Insgesamt kündigte Oracle verstärkte Investitionen an und will Mitarbeiter einstellen. Die Präsentationen und Webcasts der Oracle-Führungsriege sind online abrufbar.

(Ulrich Bantle)
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