Open Source im professionellen Einsatz

Opera 11.10 - Verbesserter Turbolader

12.04.2011

Mit dem Update auf Opera 11.10 hat der norwegische Softwarespezialist unter anderem die Schnellwahl und die so genannte Turbo-Funktion verbessert, die bei langsamen Internetverbindungen für Tempo sorgen soll.

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Ist die Turbo-Einstellung aktiviert, schickt der Browser die gewünschte Website über einen Proxy-Server des Herstellers Opera, auf dem die Seite dann optimiert wird. Die Qualität von Bildern soll darunter nicht sichtbar leiden - daran, so die Entwickler, habe man in Version 11.10 gearbeitet.

Überarbeitet zeigt sich auch die Schnellwahlfunktion (Speed Dial), mit der sich nun beliebig viele Websites als Schnellwahlziel anlegen lassen. Möglich wird das durch die so genannte Flow-Funktion, die das Schnellwahlmenü je nach Anzahl der Einträge an den Bildschirm anpasst. Der Nutzer kann das Layout der Schnellwahl konfigurieren und über einen Regler auch auf die Größe der Auswahlfenster Einfluss nehmen. Webentwickler können ihre Seiten für die Schnellwahlanzeige anpassen und dort abgespeckten Content anzeigen. Website-Logos holt sich die Schnellwahl automatisch.

Das Changelog von Opera 11.10 nennt die Änderungen in der Linux-Version. Die einzelnen Features sind auf einer Opera-Seite erläutert

Der Browser unterstütze zudem die Darstellung mehrerer Spalten und linearer Verläufe in CSS3, das Web Open Font Format (WOFF) und Googles Bildprotokoll WebP, heißt es in der Ankündigung. Hier gibt es den Download von Opera 11.10 für die verschiedenen Betriebssysteme. Oper bietet zudem das Debugging-Tool Dragonfly in neuer Version an. Dragonfly ist freie Software unter der Apache-2.0-Lizenz und kann in der neuesten Version im Quelltext beim Hoster Bitbucket heruntergeladen werden.

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