Open Source im professionellen Einsatz

Opensuse Build Service 1.5 baut auch Images

23.03.2009

Das Opensuse-Projekt hat seinen Build-Service auf Version 1.5 aktualisiert. Die Server-Anwendung kann nun außer Softwarepaketen auch Betriebssystem-Images erzeugen.

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Dazu gehören ISO-Images von CDs und DVDs für Installation oder Live-Betrieb, Dateien für USB-Speichermedien sowie virtuelle Systemabbilder zum Einsatz unter Xen oder VMware. Daneben lassen sich auch Netboot-Medien erzeugen oder FTP-Bäume der Paketstruktur exportieren.

Wie auch der Dienst Suse Studio beruhen die neuen Fähigkeiten des Build Service auf dem Tool Kiwi. Das Zusammensetzen der Image-Dateien kann dabei lokal auf dem Rechner des Entwicklers oder in der gehosteten Umgebung des Build Service vor sich gehen. Ein Vortrag (PDF-Version) von Suses Adrian Schröter, Project Manager Build Environment, erläutert das Zusammenspiel von Paket- und Image-Bau im Build Service.

Opensuse 11.1 war die erste Release, die vollständig mit dem Build Service fertiggestellt wurde. Die Community hat zu Version 1.5 des Build Service experimentelle Features beigetragen, beispielsweise Cross-Architecture-Builds für ARM sowie das Nachladen benötigter Pakete aus dem Internet nach Bedarf.

Das Opensuse-Wiki hält eine ganze Kategorie von Artikeln zum Build Service bereit.

Quelltext rein, fertiges Image raus: Die Vision des Opensuse Build Service in einer Folie aus Adrian Schröters Präsentation.

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