Open Source im professionellen Einsatz

Open Suse Conference: "Prism nutzt uns"

19.07.2013

Georg Greve, FSFE-Initiator und Kolab-Systems-CEO ist der Meinung, die NSA- und Prism-Debatte habe der Open-Source- und Freie-Software-Bewegung genützt - wenn diese die Gelegenheit beim Schopf packe.

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"Wir werden sehen: Die NSA-Affäre und Prism werden uns nutzen", erklärt Greve. Erstmals seien die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf die freie Software-Community gerichtet. Nun können Argumente, die den Mitgliedern der Linux-Bewegung längst klar seien, auch Außenstehenden nahegebracht werden.

Georg Greve (c) opensuse

Superhelden

"Ich werde Euch zeigen, dass wir alle Superhelden sind!" Mit dieser Ankündigung begann der Helgoländer, der seit 2009 als CEO die Open-Source-Groupware-Firma Kolab Systems anführt, seine Keynote auf der Open Suse Conference in Thessaloniki, und spannt den Bogen von den Abhörmaßnahmen der NSA (unterlegt mit zahlreichen Videos und Bildern) über europäische Portale bis zur Bedeutung freier Software und voller Kontrolle

Alles "Superhelden": Die Mitglieder der Opensource-Community, meint Georg Greve.

Eine Gelegenheit

Viel richtig gemacht habe man, jetzt sei das Thema auch in den Augen der globalen Öffentlichkeit angekommen - und das sei eine "Gelegenheit, die wir nutzen müssen!", glaubt er und zeigt die "Chain of adoption", wo vom Entwickler bis zum Künstler, der das Design erstellt, überall seiner Meinung nach noch Verbesserungsbedarf besteht.

Sein Fazit? "Jeder von uns ist gefragt", und er sei sehr stolz, in der Community an derlei Projekten mitwirken zu dürfen.

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