Open Source im professionellen Einsatz

Open Source: Reprap-3D-Metall-Drucker für weniger als 1000 Euro

09.12.2013

Plastik kann jeder 3-D-Drucker, und schon damit lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen. Doch jetzt kommt ein Open-Source-Drucker für weniger als 1000 Euro auf den Markt, der Objekte aus Metall erstellen kann.

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Mit Hilfe von Gas das Metall schichtweise "aufschweißen", das ist der Trick, den das Materialforschungsteam um Teamleiter Joshua Pearce  der Michigan Technology University gewählt hat, um das Reprap-Konzept auch auf Metallobjekte auszudehnen. Alle Pläne habe man als Open Source freigegeben, berichtet Pearce in der Zeitschrift Live Science .

Das Buch "Open-Source Lab" von Joshua Pierce ist frei verfügbar.

Gemäß dem Reprap-Prinzip ließen sich die Bauteile des Druckers selbst herstellen, und zwar mit einem herkömmlichen Plastik-3D-Drucker. Angesichts der gewählten Gas-Schweiß-Technik scheint es auch nötig, diverse Bauteile zu kaufen. Der Drucker, der derzeit in den USA für 1200 Dollar zu haben ist, solle Fahrrad-Ersatzteile oder auch Labor-Werkzeuge herstellen, wünscht sich Pearce. Die würden damit deutlich billiger, so die Hoffnung des Wissenschaftlers, der auf den Seiten des Lehrstuhls bereits zahlreiche Open-Access-Werke rund um 3-D-Druck, Open-Source und Manufacturing veröffentlicht hat.

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