Ubuntus Entwicklerportal Launchpad.net bietet Versionskontrolle, Bugtracker, persönliche Paketarchive und vieles mehr, was Programmierer-Teams schätzen. Tim Schürmann beschreibt bei Linux-Magazin Online, wie man mit der Launchpad-Software seine eigene Entwicklerplattform aufsetzt .
Nach einigem Zögern hat die Ubuntu-Firma Canonical den Launchpad-Code im Juni 2009 unter der Lizenz AGPLv3 freigegeben. Handlich paketiert, wie man es mittlerweile von Open-Source-Software gewöhnt ist, haben die Entwickler den freien Code allerdings nicht: Um zu einer lauffähigen Entwicklerplattform zu kommen, muss man etwa einen Tag Arbeit einkalkulieren.
Tim Schürmann beschreibt die Installation im Detail und hat vor allem einen guten Rat: Zunächst auf einem Übungssystem installieren, etwa einer virtuellen Maschine. Und dann gibt es noch ein Problem: An allen Ecken und Enden sind Canonicals geschützte Markenzeichen und Designs verbaut. Sie unterliegen nicht der freien Lizenz. Wer also öffentlich ein eigenes Launchpad betreibt, muss sie entfernen.





