One-Netbooks mit Linux startklar

Das One A115 ist ungefähr 3 mal 24 mal 17 Zentimeter groß und wiegt knapp 1 Kilogramm.

Die Brunen IT ist fertig mit Schrauben: Das 10-Zoll-Mini-Notebook A440 für knapp 300 Euro und sein 7-Zoll-Geschwisterchen A115 für knapp 240 Euro folgen weiter der Eee-PC-Fährte. An Bord ist Ubuntu 8.04.

Das Netbook One A115 ist ein besser ausgestattetes A110, welches Ende Mai in den Handel gekommen war: Der Flash-Speicher ist bei dem Neuankömmling von zwei auf vier GByte angewachsen, außerdem bringt der 115er eine integrierte Kamera mit 640×480 Pixeln mit. Der Arbeitsspeicher bleibt bei 512 MByte. Der A115 ist mit 239 Euro zehn Taler teurer, als der A110 bei Markteinführung war – dafür sank der A110 nun wiederum im Preis auf knapp 200 Euro. Das Display des A115 löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Die Grafik liefert der Via-Chipsatz VX800 mit 64 MByte geteiltem Speicher.

Das One A115 ist ungefähr 3 mal 24 mal 17 Zentimeter groß und wiegt knapp 1 Kilogramm.

Das One A115 ist ungefähr 3 mal 24 mal 17 Zentimeter groß und wiegt knapp 1 Kilogramm.

Zwei Mal USB 2.0, ein Netzwerk- und ein Modemausgang sowie ein 3-in-1-Kartenleser sind bei dem kleinen A115 einige Erweiterungsmöglichkeiten. Das Ganze hält am Leben ein Via C7M ULV (Ultra Low Voltage) Prozessor. Das verwendete Modell 779 arbeitet mit 1 GHz Taktfrequenz, 400 MHz FSB (Front Side Bus) und einer maximalen Leistungsaufnahme von 3,5 Watt (TDP nach Herstellerangaben)

Das One A440 ist ungefähr 25 mal 18 mal 3,5 Zentimeter groß, wobei es hinten dicker ist als vorne, und wiegt 1,2 Kilogramm.

Das One A440 ist ungefähr 25 mal 18 mal 3,5 Zentimeter groß, wobei es hinten dicker ist als vorne, und wiegt 1,2 Kilogramm.

Der One A440 ist mit zehn Zoll Bildschirmdiagonale und 1024 x 600 Pixeln Bildschirmauflösung der große Bruder des A115. Auch er enthält den Via-C7M-Prozessor, allerdings das Modell 775 mit etwas schnellerem Takt (1,5 GHz) und etwas mehr Energiverbrauch (7,5 Watt TDP nach Herstellerangaben). Festspeicher ist eine SATA-Platte zu 80 GByte. Die Grafik liefert ebenfalls ein Via-Chip auf dem Bord mit 64 MByte Shared Memory, diesmal aber der Unichrom PRO II. Der Kartenleser kann außer mit SD, MMC und MS auch mit MS Pro umgehen und wird zum 4-in-1-Kartenleser, die Webcam verbessert sich auf 1,3 Megapixel. Die Anschlüsse sind die gleichen, außer das die Modem-Buchse wegfällt und ein dritter USB-Eingang hinzukommt.

Bei den One-Minis setzt Brunen IT auf Via: Das Blockdiagramm zeigt, wie der Prozessor mit dem VX800-Chip für mobile Geräte zusammenarbeitet, der für die Grafik aufkommt.

Bei den One-Minis setzt Brunen IT auf Via: Das Blockdiagramm zeigt, wie der Prozessor mit dem VX800-Chip für mobile Geräte zusammenarbeitet, der für die Grafik aufkommt.

Die niedersächsische Firmengruppe Brunen IT ist mit ihren One-Mininotebooks einer von den wenigen Notebook-Herstellern, die in unserer Umfrage zu Linux-Notebooks mit eigenen Angeboten punkten konnte. Die jetzt fertigen Geräte sind entsprechend für den Gebrauch mit Linux angepasst worden, ein Ubuntu 8.04: “Wir haben viele spezielle Linux-Treiber eingebaut”, meldete Produktmanager Frerik Precht jetzt gegenüber Linux-Magazin Online.. Nachgerüstet hat der Anbieter laut Precht zum Beispiel beim WLAN, bei der Onboard-Grafik und beim Kartenleser.

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