Die Linux Mobile (Limo) Foundation hat die neuen Handys von NEC und Panasonic für den japanischen Markt bekannt gegeben.
Die einzelnen Modelle aus der Prime-, Style- und Smart-Serie des japanischen Telefonanbieters NTT Docomo verfügen über Breitband-Funk und Megapixel-Kamera. Sie sind in verschiedensten Bauformen und Designs verfügbar, allerdings nur in Japan.
Die Limo-Foundation hat die Linux-Handys im April angekündigt. NEC und Panasonic bauten die Telefone NTT Docomo vertreibt sie. Die drei Unternehmen sind Gründungsmitglieder des Limo-Industriekonsortiums, dessen Handy-Linux unter anderem mit Android von Googles Open Handset Alliance konkurriert. Im Juni veröffentlichte die Limo Foundation Version 2 ihrer Plattform-Spezifikation.
Nach Angaben der Foundation sind mit der Limo-Plattform weltweit derzeit rund 40 Mobiltelefone von Motorola, NEC, Panasonic, LG und einigen anderen Herstellern erhältlich. Gründungsmitglieder sind neben NEC, Panasonic und NTT Docomo noch Vodafone, Samsung und die französische Telekommunikations-Firmengruppe Orange. Zu den Kernmitgliedern zählen Wind River, Telefonica, LG und einige andere. Die große Gruppe der assoziierten Mitglieder, zu denen zum Beispiel Broadcom und Texas Instruments zählen, hat im Gegensatz zu den erstgenannten Gruppen beispielsweise nicht das Recht, einen Vorstandsposten zu bekleiden oder die Software der Limo Foundation kommerziell zu vertreiben.
- Docomo Prime N06A von NEC
- Docomo Prime N07A von NEC
- Docomo Smart N09A von NEC
- Docomo Style N08A von NEC
- Docomo Prime P07A von Panasonic
- Docomo Style N10A von Panasonic
- Schema der Limo-Platttform










