Neue Dell-Notebooks mit Red Hat und Ubuntu

Das kleine Latitude 13 wiegt 1,5 Kilogramm und kostet rund 500 Euro. Das große Precision M6500 bringt für 1800 Euro knapp vier Kilo auf die Waage, aber eine eigene Grafik mit. Linux gibts vorinstalliert – aber nur per Telefon .

Im Innern des 17 Zoll großen Dell Precision M6500 arbeitet in der Mindestausstattung der vierkernige Intel Core i7 720QM mit 1,6 GHz Taktfrequenz und sechs MByte internem Speicher. Für den Preis von 1800 Euro sind zwei GByte DDR3-RAM mit 1066 MHz Busanbindung enthalten, der Massenspeicher beträgt 250 GByte in SATA-Ausführung. Das WLAN spricht in dieser Ausstattung 802.11 b/g, für ein paar Euro mehr ist auch n integriert. Der 17-Zoll-Bildschirm löst 1440 x 990 Pixel auf (WXGA+). Slots für Expresscard und 8-in-1-Kartenleser sind an Bord.

Das kleine Latitude 13 mit 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale kommt erst Ende Februar auf den Markt. Einen Preis will Dell noch nicht nennen. Es enthält die Intel-CPU Celeron 743 zu 1,2 GHz, optional auch einen Core 2 Solo SU3500 oder Core 2 Duo SU7300. Dazu kommt ebenfalls DDR3-RAM (bis zu 4 Gbyte) und die Onboard-Grafik Intel GMA4500MHD. An Festspeicher stehen SSDs zu 16 und 64 GByte oder HDDs zu 250 GByte und 320 GByte zur Wahl. Der Bildschirm löst bis zu 1366 x 768 Pixel auf. An Schnittstellen sind zwei USB-Ports vorhanden – einer kombiniert mit E-SATA – sowie Express Card 34 und 5-in-1-Kartenleser. WLAN 802.11g/n gehören zur Grundausstattung, optional sind UMTS und Webcam.

Der Latitude 13 soll wahlweise Ubuntu installiert haben, die Precision-M6500-Geräte mit Red Hat Linux 5.3 zu haben sein. Diese Option findet sich allerdings nicht im für den Precision schon verfügbaren Online-Konfigurator der Produktseite.

Eine Dell-Sprecherin sagte Linux-Magazin Online, dass Linux-Interessierte am besten telefonisch bestellen – der Konfigurator enthalte nicht immer alle Optionen. Analoges gilt für diejenigen, die statt des Core i7 einen Core i5 im Precision M6500 haben möchten. Diese Auswahlmöglichkeit findet sich derzeit ebenfalls nicht im Konfigurator, soll laut Pressemitteilung aber bestehen.

Wer Geld übrig hat, für den sind die M6500-Boliden mit diversen Erweiterungen zu haben, zum Beispiel USB 3.0. An RAM sind wegen der Zweikanal-Architektur von DDR3 bis zu 16 GByte zu 1066 oder zu 1300 MHz möglich. Eine zwei-Megapixel-Webcam schlägt mit 15 Euro zu Buche. Für 10 Euro gibt es einen DVD-Schlitz statt ausfahrbarem Laufwerk, für happige 530 Euro auch ein Blu-ray-Laufwerk. Für 130 Euro Aufschlag gibt es den Bildschirm in WUXGA-Auflösung (1920 x 1200 Pixel). Ab 80 Euro Zuzahlung für 64 GByte sind Solid State Drives erhältlich, für stattliche 700 Euro verschlüsselt sich die größte 250-GByte-SSD. Die SATA-Platte lässt sich ab 90 Euro auf bis zu 500 GByte aufpumpen. Auch die Grafik des Großen kann mehr: die NVIDIA-GPUs Quadro FX 3800M und Quadro FX 2800M.

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