Mit Windows XP gibt es das Netbook bereits seit rund zwei Monaten, nun kann man es zumindest in Übersee auch mit Ubuntu bestellen, wie Anne C im Community-Blog von Dell berichtet. Die Ubuntu-Variante gibt es bereits für 400 US-Dollar, während die Preise für das das Windows-XP-Modell bei rund 500 Dollar liegen. Die Linux-Variante bietet zudem einen weiteren Vorteil: Da das Netbook nicht an die Microsoft-Vorschriften bezüglich Windows XP gebunden ist, bietet es Dell gegen Aufpreis auch mit einer 32 GByte großen Solid State Disk SD (75 Dollar) oder sogar einer 64-GByte-SSD (125 Dollar) an.

Mit dem 6-Zellen-Akku kommt das Netbook laut Dell auf maximal 8 Stunden Laufzeit, als Kompromiss zwischen dem integrierten 3-Zellen-Akku und dem 30 Dollar teuren 6-Zellen-Akku bietet Dell für 15 US-Dollar Aufpreis auch einen 3-Zellen-Akku mit 28 Wh an, der rund 3,5 Stunden Laufzeit bieten soll. Last but not least gibt es das Mini 10 auch mit einem HD-Display genannten LCD mit 1366 x 768 Bildpunkten.

Die Inspiron Minis beruhen weiterhin auf der LTS-Variante Ubuntu 8.04, Dell hat aber das grafische Interface etwas aufgepeppt und bietet einen im Vergleich zum Original 8.04 erweiterten Network-Manager an. Ein kurzes Video des Linux-CTOs Doug Anson, der die Neuerungen vorstellt, findet sich ebenfalls im Blogeintrag.

Das Inspiron Mini kommt in naher Zukunft auch nach Deutschland. Dell arbeitet bereits an weiteren Features, so soll das Europa-Modell auch mit einem integrierten DVB-T-Tuner erhältlich sein.