In Halle 9 auf der CeBIT am Gemeinschaftsstand des Landes Saarland zeigen Mitglieder der Universität Saarland, wie sich Multimedia-Inhalte vollkommen transparent übers Netzwerk verteilen lassen.
Auf dem Heimweg hören Sie Musik vom PDA über Kopfhörer. Kaum haben Sie die Wohnung betreten, bietet der kleine Begleiter die Möglichkeit an, die Daten über die heimische Stereoanlage auszugeben. Sie akzeptieren und vollkommen übergangslos schaltet die Netzwerk-integrierte Multimedia Middleware (NMM) um.
Ein herausragendes Merkmal der Infrastuktur liegt in die Tatsache, dass die Komponenten auf allen gängigen Plattformen laufen (Linux, Mac OS X, Windows XP und Vista). Die Teilnehmern im Netz nutzen den Service dabei nicht nur passiv, sondern bieten aktiv Kapazitäten an, wie beispielsweise das Streamen von DVB-Programmen, das Codieren von Audio-Dateien oder ein laufendes Video-Sample. Wer mag, klinkt sich direkt in einen laufenden Audio- oder Videostream ein. Das System reagiert dynamisch auf Änderungen im Netzwerkdurchsatz und sorgt eigenständig für die möglichst optimale Qualität.
Sechs Jahre forschten die Projektmitglieder der Universität Saarland und arbeiteten dabei auch im Dialog mit Open-Source-Projekten, wie Gstreamer. Jetzt hat die Software einen Stand erreicht, der auch den kommerziellen Einsatz erlaubt. "Das Projekt steht aber unter der LGPL, so dass es jeder frei nutzen kann", sagt der Diplom-Informatiker Michael Repplinger, der an NMM mitarbeitet und außerdem als Geschäftsführer der Motama GmbH auftritt. Der Spin-Off der Uni Saarland entstand im Rahmen der Projektarbeit und bietet Multimedia-Lösungen an, die auf NMM basieren. Wer sich einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten der NMM verschaffen will, dem bietet die CeBIT dazu eine gute Gelegenheit.
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.