Moblin + Maemo = Meego

Im Open-Source-Projekt Meego sollen Intels Moblin und Nokias Maemo zu einer gemeinsamen Mobilplattform verschmelzen .

Meego soll auf Netbooks, Tablets, Smartphones, netzwerkfähigen Fernsehern und Mediacentern im Automobilbereich laufen. Die Gemeinsamkeit dieser Hardware besteht also in beschränkten Ressourcen und Abmessungen sowie in der Ausrichtung auf Internet und Kommunikation.

Meego erhält Nokias GUI-Toolkit Qt zur Anwendungsentwicklung sowie die Performance-Optimierungen aus Intels Moblin. Dabei soll der System-Footprint klein, die Softwareauswahl möglichst groß ausfallen.

Die Leitung des Open-Source-Projekts legen die Partner in die Hände der Linux Foundation, die auch die Markenrechte an Meego hält. Die Komponenten der Software stehen unter von der Open Source Initiative abgesegneten Lizenzen. Beim Betriebssystem erbt Meego die GPLv2 des Linux-Kernels, des weiteren ist LGPLv2 erwünscht. Die GPLv3 möchten die Projektteilnehmer lieber meiden. Für alles, womit der Anwender in Kontakt kommt, sind industriefreundliche BSD-Lizenzen geplant.

Weitere Informationen in Text und als Videos gibt es auf der Meego-Homepage.

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