Microsoft gibt für grünes Licht für die Verwendung von C# und CLI in der Community. Das Community-Versprechen soll den Entwicklern Sicherheit bringen, dürfte die Debatten um Mono aber nicht beenden.
Microsofts Open-Source-Blog heißt Port 25. Darin macht Pater Galli, der Community Manager der Open-Source-Community von Microsoft, nun eine Ankündigung, die dem schwelenden Streit um die Implementierung von Mono noch einmal eine neue Richtung geben könnte. Demnach dehnt Microsoft sein Community-Versprechen auf die Standards ECMA 334 und ECMA 335 aus, die C# und die Common Language Infrastructure (CLI) betreffen.
Unwiderruflich verspricht Microsoft, keine Patentklagen gegen Nutzer der Spezifikationen einzureichen. Das schließe auch den Verkauf von Software ein, die mit Hilfe dieser Programmiersprachen erstellt wurde. Die neue Entwicklung dürfte eine Antwort von Microsoft auf die freie Verfügbarkeit von Java sein und Mono-Entwicklern ein gutes Argument in die Hand geben, ihre Lieblingssprache weiter zu verwenden.
Andererseits ist das Community-Versprechen in schönstem Juristenenglisch verfasst, das Platz für Interpretationen lässt. Insofern dürften sich als weitere Folge echte und selbsternannte Juristen bald um die Fallstricke hinter den einzelnen Formulierungen streiten.



