Open Source im professionellen Einsatz

Mehr Open Source und KMU-Stärkung in Großbritannien

29.01.2014

Der britische Minister für Kabinettsangelegenheiten Francis Maude möchte kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) stärken und weg von proprietären Lösungen wie MS Office.

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Beachtliche 200 Millionen Pfund an Steuergeldern seien seit 2010 allein für Microsofts Office-Suite für in die Kassen des Redmonder Konzerns geflossen, kritisiert der Minister. Seine Lösung laut einem Guardian-Bericht: Der Wechsel auf freie Open-Source-Software, wozu er neben Open Office allerdings auch Google Docs zählt, das weder frei noch offen im klassischen Sinne ist, sondern lediglich kostenlos.

So ließe sich das Oligopol der IT-Ausrüster, das aus "wenigen großen Firmen" bestehe, brechen, gab der Minister auf einer Veranstaltung zur Präsentation neuer Onlinedienste zu Protokoll. Der Einsatz offener Standards werde nicht nur die Ministerien aus ihrem proprietären Lock-in befreien, sondern werde auch die Tür für andere Softwareanbieter aufstoßen, hofft Maude.

Auf diese Weise möchte Maude die Anzahl an KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) erhöhen, die Aufträge im öffentlichen Sektor übernehmen. Ein neuer Hostingvertrag habe gezeigt, dass die Regierung auf diesem Weg enorm viel Geld sparen kann. Eine kleinere Firma haben den Auftrag für 60 000 Pfund erledigt, während der große Anbieter 4 Millionen verlangte. Das sei natürlich ein Extrembeispiel, er hoffe aber, dem Steuerzahler Geld zu sparen.

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