Open Source im professionellen Einsatz

Linuxtag 2009 ist gestartet

24.06.2009

Auf dem Linuxtag 2009 tummelt sich wieder alles, was im Open-Source-Bereich Rang und Namen hat. Mehr als 10.000 Besucher erwarten die Veranstalter, zahlreiche freie Projekte treten als Aussteller auf. Zum Auftakt gab es eine Preisverleihung sowie eine Pressekonferenz.

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Am heutigen Mittwoche startete auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin der Linuxtag 2009. Bis einschließlich Samstag stellen sich hier zahlreiche Projekte mit eigenen Ständen vor, es gibt ein ausuferndes Vortragsprogramm, die Fedora-Konferenz FUDCon findet statt sowie zahlreiche Projektworkshops. Neben Firmen, die mit Linux Geld verdienen, treten auf dem Linuxtag auch sehr viele freie Open-Source-Projekte auf. Die Veranstalter erwarten zum mittlerweile 15. Linuxtag mehr als 10.000 Besucher.

Eröffnet wurde die Open-Source-Messe unter anderem mit einer Keynote des Linuxtag Co-Organisators und Linux-Magazin-Redakteur Nils Magnus. Linux-Magazin-Chefredakteur Jan Kleinert vergab im Anschluss den Univention-Absolventenpreis 2009.

Auf der Eröffnungspressekonferenz teilte der Direktor der Messe Berlin Jens Heithecker mit, dass auf dem diesjährigen Linuxtag 300 Vorträge gehalten werden sollen und Frankreich einen besonderen Schwerpunkt bilde, weshalb - außer Mandriva - zahlreiche französische Projekte vor Ort seien, etwa Linagora und Talend. Matthias Ettrich von Nokia/Trolltech erzählte, dass allein in seiner Abteilung 200 Entwickler säßen, die an freier Software arbeiten. Auch Nokia entwickele Software inzwischen nicht mehr hinter verschlossenen Türen, sondern "faktisch in der Öffentlichkeit". Externe Mitarbeiter bei Nokias Open-Source-Projekten hätten den gleichen Stellenwert wie interne Nokia-Beschäftigte.

Zeitgleich zum Linuxtag eröffnete in der Nachbarschaft die Messe IT Profits. Ihre Hauptthemen sind Virtualisierung und Online-Marketing, in zwei Tracks werden 50 Vorträge gehalten.

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