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Linux Users Welcome: Plakate für den Händler-TÜV (Galerie)

Das Projekt "Linux Users Welcome" hat erste Plakate entworfen, die bei Linux-freundlichen Händlern im Schaufenster hängen könnten.

Das zwei Monate alte Projekt will eine Datenbank Linux-freundlicher Hardware-Händler auf die Beine stellen. Ab sofort hat es seine Webseite neu eingekleidet. Außerdem liegen ein Hoch- und ein Querformat für A3-Schaufensterplakate vor, mit denen Computerläden sich zu besonderen Konditionen für Linux-Kunden bekennen.

Der Initiator der Kampagne, der Informatikstudent Christian Beuschel - der regelmäßig Erfahrung mit dem Einkauf von Linux-Hardware gesammelt hat - hat zusätzlich eine Art Howto geschrieben, wie ein Kunde am besten vorgeht. Eine erweiterte Version ist in das Ubuntu-Wiki gewandert. "Unser nächstes Ziel ist nun", so Beuschel zu Linux-Magazin Online, "1000 Geschäfte im deutschsprachigen Raum zu finden, die den Anforderungen von Linux Users Welcome gerecht werden."

Auf seiner Webseite sammelt das Projekt Computerläden, die für Linux-Anwender zu empfehlen sind. Ein Laden ist empfehlenswert, wenn der Kunde sein Objekt des Interesses vor Ort im Laden mit einem Linux-Notebook oder einem Live-System testen darf oder anstandslos sein Geld zurückbekommt, wenn es beim Test zu Hause nicht funktioniert. Fitte Händler hängen sich gleich das Plakat ins Fenster - entweder aus Eigeninitiative oder weil ein Kunde es ihnen verehrt. Laut diesem Plakat sagen sie über die Tests hinaus zu, bei der Auswahl geeigneter Hardware zu helfen. Für das Design der Plakate und der Webseite zeichnet der Lübecker Linuxanwender und freiberufliche Designer Christian Dürr verantwortlich, der bei seiner Arbeit nach eigenen Angaben bevorzugt auf Open-Source-Anwendungen wie Inkscape oder Kompozer zurückgreift.

Update: Auf Nachfarge von Linux-Magazin Online gab Christian Beuschel Auskunft, dass derzeit etwa 20 Händler in der LUW-Datenbank stünden. Das sind vornehmlich Läden, die von sich aus bisher schon explizit Linux-Angebote gemacht haben, so Beuschel. Über die Lizenz des Plakats hätten sich die Projektler noch keine abschließenden Gedanken gemacht: Wer es verändern möchte, soll sich an das Projekt wenden.

(Anika Kehrer)
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