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Linux-Superrechner für die Schweiz

Die Schweiz will mit dem neuen Linux-Superrechner "Monte Rosa" unter die Top 50 des High-Performance-Computing aufsteigen.

Der neue Rechnerverbund mit 3688 auf 2,4 GHz getakteten AMD-Shanghai Opteron-Prozessoren (14 752 Kerne) und 29 Terabyte Hauptspeicher bringt es auf 141 Teraflops und möchte sich damit an der Internationalen Supercomputing-Konferenz in Hamburg einen Rang unter den Top 50 sichern. Die Hardware für den neuen Rechner stammt von Cray (XT5), die Firma liefert auch das zugehörige Linux-System.

Installiert wurde der aus 20 Türmen bestehende Cluster am Centro Svizzero di Calcolo Scientifico, CSCS in Manno (TI). Er soll den Universitäten und technischen Hochschulen als Rechenkapazität für bislang nicht mögliche High-Impact-Projekte zur Verfügung stehen. Laut einem Bericht des ETH-Magazins Ethlife verfügt der einzelne Rechner über mehr Rechenleistung als sämtliche Cluster in der Schweiz zusammen.

Um den Anschluss an die Spitzennationen nicht zu verlieren, soll Monte Rosa noch im Herbst bereits aufgestückt werden: Anstelle der Vierkern-Opterons sollen ab September 22 128 Istanbul-Kerne mit 59 TByte Hauptspeicher eine Leistung von 212 Teraflops bringen.

Wer in den Sommerferien eine Fahrt ins Tessin geplant hat, kann am 2./3. Juli an einer zweitägigen Einführung in den Superrechner teilnehmen. Der Rosa Introduction Course ist kostenlos, die Platzzahl allerdings beschränkt. Voraussetzungen zur Teilnahme: Ein Laptop mit SSH installiert.

(Marcel Hilzinger)
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