Einerseits schwillt die Datenflut unaufhörlich an, andererseits halten sich aber auch die Festplatten noch tapfer an das Mooresche Gesetz und steigern Runde um Runde ihre Speicherdichte. Trotzdem droht das System aus den Fugen zu geraten, weil sich erweist: Größe ist nicht das einzige Problem.
Ja, die Kapazitätist vielleicht nicht einmal das Schwierigste. Denn was schließlich nutzt ein viele Terabyte großes Volume, wenn sein Backup jedes Zeitfenster sprengt oder wenn es nach einem Plattenausfall viele Stunden oder Tage bräuchte, um sich zu regenerieren (eine Zeit übrigens, in der die Daten ungeschüzt sind, ein weiterer Ausfall würde sie vernichten). Das aktuelle Storage-Problem hat viele Facetten. Das erkannte auch IBM und hat nun auf Linux-Basis eine Technologie entwickelt, die versucht, die meisten davon gleichzeitig anzugehen.
SONAS, ausgeschrieben Scale-Out NAS, ist eine Art Super-Filer, der bis in den zweistelligen PByte-Bereich skaliert, Hochverfügbarkeitsmechanismen ebenso an Bord hat wie eine Implementierung des Information Lifecycle Management (ILM), der in kürzester Zeit gesichert werden kann und außerdem alle Features mitbringt, die man von einem klassischen Fileserver erwartet, etwa Snapshots oder Quotas. In einem neuen Artikel auf Linux Technical Review Online stellt ein Experte die Technik im Detail vor.
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