Eben noch war alles im grünen Bereich, aber plötzlich schleicht die Datenbank nur noch unerträglich langsam vor sich hin. Gerade Oracle-Admins kennen solche unerwarteten Leistungseinbrüche. Schuld ist die hohe Komplexität ihrer Datenbank, durch die kleine Änderung dramatische Folgen haben können. Mathematisch gesicherte Performance-Voraussagen sollen hier mehr Sicherheit bieten.
Je komplexer die Software, je eher lässt sich eine Nebenbedingung übersehen. Zudem kann das Schrauben an ein und demselben Parameter in einer Situation segensreich,in einer anderen verhehrend wirken. Vor bösen Überraschungen schützt beispielsweise ein Zwillingssystem, auf dem sich alle Änderungen im Vorhinein unter produktionsnahen Bedingungen testen lassen. Doch das ist nicht immer gegeben, etwa weil Kostengründe gegen den doppelten Aufwand sprechen – besonders bei großen Installationen. In dieser Lage schlägt dann die Stunde mathematischer Verfahren zur Leistungsvorausberechnung. Der vorliegende Artikel stellt verschiedene Methoden vor: Benchmarks, Lineare Regressionsanalysen und Queueing Modelle. Anschließend diskutiert der frisch aktualisierte Beitrag ihre Anwendung an einem neuen Beispiel. Der Autor befasst sich seit Jahren mit Performanceanalysen im Oracle-Umfeld.
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