Open Source im professionellen Einsatz

LPI erweitert Stufe 3 um Security-Prüfung

04.03.2009

Das Linux Professional Institute (LPI) bietet in seiner Zertifikatsstufe 3 nun auch eine Security-Prüfung an.

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Bislang gibt es in der höchsten Zertifizierungsstufe LPIC-3 eine Kernprüfung zu fortgeschrittenen Administrationsthemen (LPI-301). Zum Erlangen des LPIC-3-Titels muss der Kandidat diese Prüfung mit einer weiteren ergänzen. Bisher stand nur das Thema "Gemischte Umgebungen" (LPI-302) zur Auswahl, das sich um die Integration von Linux und Windows dreht und zahlreiche Aspekte von Samba behandelt.

Die neu Option Security (LPI-303) umfasst die Wissensbereiche Kryptografie, Zugangskontrolle, Sicherheit von Hosts, Diensten und Anwendungen sowie Intrusion Detection. Die Fragen behandeln die unter Linux verfügbaren Open-Source-Tools wie GnuPG, OpenSSH, SE Linux, Apparmor, Tripwire und Wireshark. Auf den LPI-Seiten gibt es eine detaillierte Beschreibung des Prüfungsstoffs.

Zu den ersten erfolgreichen Absolventen der neuen Security-Prüfung zählte bereits in deren Beta-Phase der Trainer und Linux-Magazin-Autor Ralf Spenneberg. Als weitere Wahlpflicht-Module für LPIC-3 plant das Institut die Themen High Availability und Virtualisierung, Web und Intranet sowie Mail und Messaging.

Das LPI Central Europe stellt auf der Cebit Open Source in Halle 6, Stand F 42 aus.

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