LG und Intel setzen bei MIDs auf Moblin v2.0

LG Electronics und Intel haben in Barcelona eine Kooperation für den Markt der mobilen Internet Devices (MID) angekündigt. Die Linux-basierte Moblin-Plattform zählt zu den Kernbestandteilen der Zusammenarbeit.

Die Hardware stellt erwartungsgemäß Intel. Von der MID-Plattform Moorestown ist die Rede, die grob für 2010 angekündigt ist. LG gehöre dann zu den ersten Herstellern, die ein Moorestown-Gerät herstellen. Die Plattform besteht unter anderem aus dem Lincroft, einem System on Chip mit integriertem 45nm-Atom-Core nebst Grafik-, Video- und Speichercontroller. Moorestown soll stromsparend sein, es ist die Rede von Einsparungen mit dem Faktor zehn im Vergleich zu heutigen MIDs auf Atom-Basis.

Mit Moblin 2.0 sei zudem ein neueres Betriebssystem im Rennen. Das Moblin-Projekt ist spezialisiert auf Atom-Prozessoren und von Intel gefördert.

LG verweist auf seine Expertise mit Intels Atom-Prozessor in Form eines Netbooks, das es seit Ende 2008 gibt. Für die Mobilfunktechnik in den Geräten setzt LG wiederum auf die Expertise von Ericsson in diesem Geschäft. LG spricht von einer Ausweitung der bestehenden Partnerschaft mit Ericsson.

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