Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Kunden-TÜV für Linux-Hardware  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Kunden-TÜV für Linux-Hardware

Zu Zeit entsteht das praxisnahe Projekt "Linux Users Welcome". Es will einerseits Rechnerläden zu einem Kompatibilitätsbekenntnis zu Linux bewegen. Andererseits soll die Community Linux-freundliche Händler auszeichnen.

Mit "Linux Users Welcome" sollen sich Geschäfte kennzeichnen können, die es Linux-Benutzern leicht machen die richtige Hardware zu finden, erschließt Christian Beuschel am 31. Mai 2009 im Ubuntu-Forum seine Initiative. Aufkleber sollen in Geschäften Linux-kompatible Hardware kenntlich machen. Eine weitere Überlegung ist, mittels eines Plakats Linux-freundliche Händler zu kennzeichnen, die zum Beispiel Geräte bei fehlender Linux-Unterstützung zurücknehmen oder vor Ort im Laden Testläufe erlauben.

Ein Unterstützer der Idee aus dem Forum, Steffen Wendzel, hat inzwischen Beuschels Idee als Webseite umgesetzt und eine Domain bestellt. Hier sollen einerseits Anwender Geschäfte eintragen, mit denen sie zufrieden waren. Andererseits können Händler sich selbst eintragen. Meldet jemand einen Wortbrecher, fliegt er wieder hinaus. Auch ein konkreter Vorschlag für einen Sticker liegt bereits vor.

Prinzipiell soll jeder Händler die Plakate und Sticker verwenden können, erläutert der Initiator aus dem Allgäu gegenüber Linux-Magazin Online. "Wir möchten es aber so gestalten, dass ein zufriedener Kunde den Geschäften ein Plakat vielleicht als Anhang zum einem kleinen Dankesschreiben für den guten Service überreicht", so Beuschel weiter. Den Hardware-Aufkleber können Geschäfte selbst auf Hardware kleben, die bereits getestet wurde.

Der Informatik-Student kauft öfters Hardware für technisch wenig interessierte Bekannte ein, die er von Linux überzeugt hat, erklärt er Linux-Magazin Online den Hintergrund der Idee. Dazu zählen etwa Drucker, Scanner, Webcams oder WLAN-Karten. Er selbst beschäftigt sich seit 1998 mit Linux. So erwuchs die Initiative aus persönlicher Erfahrung, schreibt er auch im Forum: "Immer wieder stehe ich vor einem Verkäufer und sage: Ich möchte eines dieser Geräte kaufen, aber es muss mit Linux funktionieren. Mein Notebook habe ich dabei. Darf ich es testen?" Es gebe zwar einen Laden seines Vertrauens, der dieses Anliegen unterstützt, so Beuschel. "In manchen Geschäften", weiß er aber einzuschränken, "macht man sich gleich unbeliebt, wenn man Linux erwähnt. Es soll sogar Verkäufer geben, die einem erzählen, Linux zerstöre Hardware."

"Linux Users Welcome" ist inzwischen als Unterprojekt auf der Ubuntu-Wikiseite Iglu (Ideen und Initiativen für GNU/Linux) gelandet. Das noch keine 14 Tage alte Projekt sucht Unterstützer. Als nächster konkreter Schritt soll das oben angesprochene Plakat entstehen, der Idee nach in verschiedenen Versionen für verschiedene Geschäfte.

Als Spaß-Todo merkte jemand im Initial-Thread des Ubuntu-Forums an, dass bei unwilligen Läden - in Anlehnung an Hunde-Verbotsschilder - auch ein Sticker mit umgekehrten Vorzeichen nötig wäre: "Wir müssen draußen bleiben."

(Anika Kehrer)
Galerie (3 Bilder)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Linux Users Welcome: Plakate für den Händler-TÜV (Galerie)
Kroah-Hartman: Zufriedene Bilanz zum Treiberprojekt
Schweizer Händlervereinigung initiiert Label für Linux-Rechner
Opensuse ohne EULA
Das Projekt Ubuntu-Women ernennt eine Teamleiterin
Code des Diffamation-Projekts veröffentlicht
Whitepaper
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele

Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
The Role of Open Source in Data Integration

Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (0)