Open Source im professionellen Einsatz

Kick in the Ass: Opensuse-Konferenz 2010 eröffnet

20.10.2010

Mit einem Plädoyer für mehr Tun und weniger Hinterfragen eröffnete Henne Vogelsang heute in Nürnberg die zweite Opensuse-Konferenz.

209

Etwas mehr als 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer registrierten sich für die diesjährige Konferenz. In den nächsten vier Tagen erwartet sie über 70 Vorträge sowie Workshops und BoF-Sessions.

Den offiziellen Anfang machte das Refereat von Henne Vogelsang mit dem Titel "Get your Ass up!" Er forderte die Anwesenden auf, Dinge einfach anzugehen und weder vor dem Scheitern Angst zu haben noch davor, doppelte Arbeit zu tun: "Wir sind viele, da macht es überhaupt nichts, wenn zwei an der gleichen Aufgabe arbeiten."

Henne Vogelsang ist Boardmember und Gründungsmitglied des OpenSuse-Projekts.

Der Referent betonte, Opensuse habe Vorteile gegenüber anderen Projekten. So brauche es weder eine Contributor-Lizenz, um am Opensuse-Projekt mitzuarbeiten, noch den Segen von Novell oder des Opensuse-Boards: Jeder könne sofort loslegen, so sein Credo. Er wies auch auf die sehr guten Voraussetzungen des OpenSuse-Projekts hin: so sei das Projekt noch relativ jung, beruhe aber auf einer 18 Jahre alten Distribution mit einem sehr großen Nutzerkreis.

Abschließend erinnerte er das Publikum daran, dass sich bei der letzten Opensuse-Konferenz alles um die Themen Sprechen und etwas Besprechen gedreht habe. Dieses Jahr solle die Konferenz stattdessen von dem Motto "Just do it" geleitet sein, begleitet vom Opensuse-Claim: Have a lot of fun!

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Stellenmarkt

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.