Open Source im professionellen Einsatz

Intel bringt Linux-basiertes Internet-Tablet

17.04.2007

Auf dem Intel Developer Forum in Beijing hat der Hersteller seine neue Mobile Internet Device (MID) Plattform vorgestellt. Darauf basierende Geräte sollen die Lücke zwischen den so genannten ultramobilen PCs und PDAs schließen.

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Vor allem das angekündigte Internet-Tablet hat überrascht. Dank Midinux-Linux, das zusammen mit dem chinesischen Software-Hersteller RedFlag entwickelt wurde, soll es einen Kaltstart in unter 20 Sekunden bewerkstelligen. Aus dem Standby-Modus wacht das Gerät dem Hersteller zufolge in unter fünf Sekunden auf. Das Betriebssystem birgt eine Zusammenstellung von Open- und Closed-Source-Komponenten. Als Oberfläche kommt ein "fingerfreundlich" angepasstes Gnome zum Einsatz.

Die MID Tablets basieren auf der PC-Architektur. Intel setzt Ultra-Low-Voltage-Prozessoren (Core Solo oder Core Duo) ein. Vorerst müssen 256 MByte Arbeitsspeicher reichen. Die Empfehlung lautet aber auf die doppelte Speichermenge. Die Größen der Touchscreens bewegen sich zwischen 4,5 Zoll und 6 Zoll bei einer Auflösung von 800x480 und 1024x600 Pixel. Die Grafiklösung ist in Intels 915-Chipsatz integriert. WLAN, Bluetooth und UMTS/HSDPA verbinden das Tablet mit der Außenwelt.

Weitere Details sind in zwei PDF-Dateien nachzulesen. Das erste Dokument beschreibt die neue Plattform, das zweite das Design des Linux-betriebenen Internet-Tablets

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