Google passt die Lizenz von Web-M an

Neben dem vielen Lob für die Offenlegung des Video Codecs VP8 musste Google aus dem Open-Source-Lager auch einige Kritik einstecken: Grund dafür war die gewählte Lizenz.

Google hatte für Web-M eine Lizenz gewählt, die im Grunde genommen der Apache oder BSD-Lizenz gleicht. Allerdings befand sich darin eine Klausel, die besagte, dass die Lizenz für denjenigen ihre Gültigkeit verliert, der gegen Google eine Patentklage erhebt. Damit wollte Google sicherstellen, dass niemand von Web-M Gebrauch machen kann, der Böses im Schilde führt. Daran hatte sich die OSI (Open Source Initiative) gestört.

Die komplette Patentklausel wurde nun aus der Lizenz entfernt, sodass Web-M von nun an einer BSD-Lizenz entspricht und von der OSI als bestehende Lizenz akzeptiert werden kann. Google hält die Patentklausel in leicht veränderter Form weiterhin offen, hat sie aber von der eigentlichen Software-Lizenz getrennt. Details dazu finden sich in der FAQ zur Web-M-Lizenz auf der Projekt-Homepage.

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