Von Mozilla ist die erste Alpha der neuen Major-Version des auf mobile Geräte gemünzten Browsers mit dem Codenamen Fennec erschienen. Sie unterstützt jetzt auch Android.
Gegenüber der Vorabversion für Entwickler bringt die nun veröffentlichte Alpha Firefox Sync fest eingebaut mit. Dank Sync sollen sich Desktop-Version von Firefox mit der mobilen Ausgabe abgleichen lassen. Zudem bietet der mobile Firefox die Möglichkeit, Add-ons einzubinden, was Mozilla in der Welt der mobilen Browser als Alleinstellungsmerkmal hervorhebt. Voraussetzung zum Testen sind ein Nokia N900 oder Handys mit einer Android-Version 2 oder höher.
Der Fokus der veröffentlichten Testversion liegt auf der Verbesserung der Leistung. Implementiert sei eine Technologie namens “Electrolysis”, die die Darstellung des Nutzerinterface des Browsers vom Rendering-Prozess für Websites abkoppelt. Fennec soll damit Nutzereingaben entgegennehmen können, während die Website noch geladen oder leistungshungriges Javascript ausgeführt wird. Für die kommende Beta soll dann eine weitere Entwicklung, schlicht “Layers” genannt, bei grafikintensiven Aktionen wie dem Scrollen und Zoomen von Websites und der Darstellung von Animationen und Videos die Leistungsfähigkeit verbessern. Sowohl Electrolysis als auch Layers sollen künftig besser auf die Hardware-beschleunigte Grafikdarstellung angepasst werden.
Die Release Notes von Fennec 2.0 Alpha nennen weitere Details. Der Download ist bei Mozilla erhältlich. Das Mozilla-Blog zeigt ein Video des mobilen Firefox. Fennec 1.0 erschien Anfang Februar 2010, an der Android-Version wurde seitdem gearbeitet.



