Entlassungen und Strategiewechsel: Nokia kürzt bei Symbian
Nokia hat sich zur Weiterentwicklung von Symbian und Meego geäußert und gleichzeitig Entlassungen angekündigt.
Nokia-Boss Stephen Elop will weltweit 1800 Stellen streichen. Das ließ er zur Präsentation der Quartalszahlen wissen. Betroffen davon sei auch die Symbian-Sparte. Nokia wolle zwar an Symbian festhalten, entledigt sich aber der Versionsnummern. Ein Symbian 4 wird es damit nicht mehr geben, und Symbian 3 heißt nun nur noch Symbian. Bei der Anwendungsentwicklung setzt Nokia ab sofort vollständig auf Qt als einziges Toolkit. Damit werde es weitere Pflege für das Mobil-Betriebssystem geben, ließ Elop wissen. Nokia will zudem HTML 5 für Symbian und Meego unterstützen.
Symbian gilt im Vergleich zu den aktuellen Betriebssystem-Konkurrenten auf dem Smartphonemarkt als reichlich in die Jahre gekommen. Das von Nokia in eine Stiftung eingebrachte Symbian hat zuletzt mit Samsung und Sony Ericsson wichtige Hersteller verloren. Beide Unternehmen haben sich aus der Symbian-Entwicklung zurückgezogen.





