Open Source im professionellen Einsatz

EHSM in Berlin: Hardware-Hacking am Jahresende

14.12.2012

Vom 28. bis 30. Dezember 2012 beschäftigt sich das erste Exceptionally Hard & Soft Meeting (EHSM) in Berlin mit Hardware-Hacking im Open-Source-Geist. Nun haben die Veranstalter das Programm veröffentlicht.

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Die Themen und Ansätze der Vorträge auf dem Campus der TU Berlin könnten bunter nicht sein: Die Keynote hält der 17-jährige US-Amerikaner Will Jack, der sich mit IEC-Fusionsreaktoren beschäftigt. Handfester ist der Workshop einer Frau, die sich das Pseudonym Bionerd23 gibt: Sie baut aus Materialien für nur 5 Euro einen Detektor für Radioaktivität.

Evangelia Gousiou vom Kernforschungszentrum CERN berichtet von der dortigen Open-Hardware-Initiative und dem Netzwerkprojekt White Rabbit. Der Linux-Hacker Harald Welte präsentiert seinen freien Mobilfunk-Stack Osmocom. Stefan Sydow und Sebastian Koch verwenden DVB-T-Geräte für Software Defined Radio.

Einsteigerfreundlich sind Workshops zum Löten sowie zur Arbeit mit der Platine Arduino. Weitere Themen sind Röhren im Eigenbau, 3-D-Design mit Blender, Platinenlayout und Mikroprozessor-Design sowie ein Zufallsgenerator, der Quantenmechanik nutzt. In einer Ausstellung präsentieren sich unter anderem der französische Hackerspace Electrolab und Designer von Objekten im Steampunk-Stil.

Bis 16. Dezember gibt es noch Karten im Online-Vorverkauf, die restlichen Tickets bleiben für die Tageskasse reserviert.

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