Der MySQL-Fork Drizzle gilt ab sofort als so genanntes GA-Release (General Availability). In der MySQL-Welt steht dies für eine Version, die sich zum produktiven Einsatz eignet. Drizzle basiert auf dem Code von MySQL 6.0, wurde aber in weiten Teilen umgeschrieben und abgespeckt. So haben die Entwickler eine ganze Reihe von Storage-Engines entfernt. Die Standard-Engine ist das moderne InnoDB, bei der Replikation geht Drizzle ganz eigene Wege. Drizzle ist auf den Einsatz in einer Umgebung mit vielen parallelen Verbindungen ausgelegt und verzichten zugunsten von Skalierbarkeit derzeit auf Stored Procedures und Trigger.

Das Tool "drizzleadmin" erlaubt es beispielsweise Administratoren sich mit der Datenbank zu verbinden, wenn die maximale Anzahl von Verbindungen schon ausgeschöpft ist. Mit "drizzledump" lassen sich unter anderem bestehende MySQL-Datenbanken nach Drizzle migrieren. Mehr Informationen zu Drizzle finden sich in einem Artikel des Magazin Admin: "Moderne MySQL-Forks und -Patches."