Open Source im professionellen Einsatz

Dell stellt keine höhere Rückgaberate bei Linux-Netbooks fest

14.08.2009

Die Rückgaberaten liegen bei Netbooks mit Linux nicht höher als bei Windows-Geräten, stellt ein Dell-Produktmanager jetzt klar, und bezeichnet anderslautende Behauptungen von Microsoft als "viel Lärm um nichts".

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Mit Linux betriebene Netbooks werden keineswegs öfter zurückgegeben als solche mit Windows − zumindest, soweit es Dell-Geräte betrifft. Das stellte jetzt Todd Finch, Senior Product Marketing Manager beim zweitgrößten PC-Hersteller der Welt, auf der OpenSource World in San Francisco klar. Microsofts Behauptung, die Kunden gäben Linux-Netbooks vier bis fünf Mal häufiger zuruck als mit Windows ausgestattete Mini-Notebooks, bezeichnete Finch als "viel Lärm um nichts".

Zudem basierten die Rückläufe in aller Regel nicht auf technischen Problemen, sondern darauf, dass die von den besonders günstigen Preisen der Linux-Netbooks angelockten Kunden oft übersähen, dass auf den Geräten nicht das von ihnen eigentlich gewünschte Windows installiert sei. Die Rückgabequote von Linux-Netbooks sei daher bei Dell "kein Thema", so Finch. Der Hersteller sei vielmehr äußerst zufrieden mit der Stabilität und Qualität von Linux.

Dell bietet derzeit drei Systeme mit vorinstalliertem Ubuntu 8.04 LTS an: das Atom-Netbook Mini 10v sowie den Laptop Inspiron 15n und die mobile Workstation XPS M1330n, beide mit Core-2-Duo-Prozessoren. Nicht alle der Geräte sind in jedem Land erhältlich − so offeriert Dell hierzulande beispielsweise nur den Mini 10v mit Linux.

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