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Debian gemeindet Backports ein

Die Backport-Pakete versorgen Benutzer der stabilen, aber angestaubten Debian-Version mit aktueller Software aus den Zweigen "unstable" und "testing". Der Service war bislang als eigene Webseite geführt und gehört jetzt als Subdomain offiziell zum Projekt.

Mit der neuen URL gehen zwei Änderungen einher: Zum einen müssen Backport-Nutzer die Liste aktualisieren, aus der ihr System Pakete holt. Der neue Eintrag muss für Lenny lauten:

deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports main contrib non-free

Als zweites ändert sich der GPG-Schlüssel, der Repositorys auf Echtheit prüft: Der neue Key ist der offizielle FTP-Masterkey von Debian. Die neue Seite Backports.debian.org enthält alle nötigen Informationen sowie das Debian-Announcement, das man lesen sollte, "um zu viele Überraschungen zu vermeiden".

Den neuen Paketservice stellt - genau wie das im April 2010 neu eingeführte Snapshot-Archiv - das Elektrotechnik- und Informatik-Institut der Universität von British Columbia im kanadischen Vancouver bereit. Zeitgleich begrüßt FTP-Master Alexander Wirt einen neuen FTP-Master im Team, den Wiener Debianer Gerfried Fuchs.

(Anika Kehrer)
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