Das NAS 5220 sowie seine Brüder 6210 und 6220 bringen für unter 200 Euro Linux-basiertes Netzwerk-attached Storage in die Wohnung.
Der Unterschied zwischen 52xx und 62xx liegt darin, dass der Anwender bei letzteren mittels eines Onlinedienstes von überall auf den Speicher zugreifen kann, etwa um Urlaubsfotos aus dem Ausland direkt nach Hause zu transferieren. Bei den NAS 6210 und 6220, die sich nur in der Anzahl der Festplatteneinschübe unterscheiden, sind die Plattenhalter außerdem als abschließbare Schubladen realisiert, die sich herausnehmen lassen. Beide haben an der Vorderseite einen und an der Rückseite zwei USB-Anschlüsse sowie eine Ethernet-Schnittstelle.
Das 5220 für voraussichtlich 160 Euro liegt bereits im Lager und wartet den Endcheck der Qualitätssicherung ab, umschrieb der Raidsonic-Sprecher das Veröffentlichungsdatum gegenüber Linux-Magazin Online. Das Modell ist nach Angaben Raidsonics auf der Cebit eher etwas für versierte Anwender, während die 62xx-Zwillinge in Richtung “Plug and Play” gehen. Auf das 5220 ist nur per FTP zuzugreifen und es muss aufwändiger in das Netzwerk integriert werden. Die Festplatten lassen sich zwar nicht in Schubladen legen, aber die Unterseite des Gehäuses lässt sich leicht abnehmen.
Das 6210, das ohne Festplatte um die 170 Euro kosten soll, bringt außerdem noch einen E-Sata-Anschluss mit und soll bereits verfügbar sein. Das 6220, das Ende April für einen noch unbekannten Preis auf den Markt kommt, verfügt für seine beiden 3,5-Zoll-Einschübe über ein Hardware-Raid. Neu ist gegenüber dem Vorgängermodell der Marvell-Chipsatz. Bei dem 5220 wurde stattdessen am Platinendesign und am Betriebssystem geschraubt.
Auf allen Geräten läuft ein Linux (ein erweitertes Reddoxx-Linux, der Raidsonic-Ansprechpartner war sich jedoch nicht sicher). Nach Auskunft von Raidsonic steht dessen Quellcode allerdings nicht zur Verfügung.




