Der ressourcenschonende Webbrowser Dillo ist in der überarbeiteten Version 3.0 erhältlich.
Mit dieser Release haben die Entwickler ein Problem gelöst, das den kleinen Browser am Einzug in zahlreiche Linux-Distributionen hinderte: Bisher setzte die Anwendung Version 2 des GUI-Toolkits FLTK ein, die als experimentell gilt. Nun haben die Dillo-Macher ihren Code auf die stabile FLTK-Version 1.3 portiert. Diese taugt für Distributionen, was dem Browser den Boden bereitet.
Beim Portieren haben die Entwickler auch gleich einige Bugs behoben und die CSS-Unterstützung verbessert. Außerdem darf der Dillo-Anwender nun mehrere Suchmaschinen in seine Konfigurationsdatei eintragen. Für Mac OS X gibt es nun einen nativen Build. Weitere Details finden sich im Changelog.
Dillo ist unter GPLv3 lizenziert. Die aktuelle Version 3.0 steht als Quelltext-Tarball zum Download bereit.


