Open Source im professionellen Einsatz

Aus der Traum: HPE beerdigt The Machine

29.11.2016

Seit 2014 entwickelte HPE Prototypen von revolutionären Rechnern mit einer vollkommen neuartigen, speicherzentrierten Architektur unter dem Namen The Machine. Erst kürzlich konnte ein Prototyp vorgestellt werden. Doch nun beschloss der Vorstand, wie The Register berichtet, dass daraus doch kein konkretes Produkt werden soll.

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Allerdings sollen einzelne neue Technologien, an denen für The Machine geforscht wurde, Eingang in andere HPE-Produkte finden. Überleben könnte beispielsweise das persistente Memory-Subsystem, das gegenwärtig noch aus einem Mix aus DRAM und Flash besteht und so bereits in ProLiant-Servern zu finden ist. Ab 2018 soll es mit echtem Non-Volatile Memory (NVM) bestückt werden und in der Folge in verschiedene HPE-Produkte Einzug halten. Der persistente Speicher war der Dreh- und Angelpunkt, um den das Konzept von The Machine aufgebaut war. Damit sollte vor allem der massiven Datenflut begegnet werden, die herkömmliche Speicher an ihre Grenzen bringt. Aus diesem Grund soll auch eine Partnerschaft zwischen HPE und SanDisk fortbestehen, in der ein Resistiver RAM (ReRAM) entwickelt werden soll. Dagegen befindet sich die Entwicklungspartnerschaft mit SK Hynix, aus der ein Memristor hervorgehen sollte, wohl in einer Sackgasse.

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