Wenn es um Webserver geht, fällt den meisten Administratoren als erstes Apache ein, der in der globalen Statistik des Web auch an erster Stelle steht. Kleinere und schnellere Alternativen gewinnen jedoch immer mehr Anhänger, so zum Beispiel Lighttpd und Cherokee. Als zusätzlicher Wettbewerber stieg vor einiger Zeit der Nginx-Server (ausgesprochen englisch "Engine-ex") in den Ring. Er steht für hohe Performance, Stabilität, umfangreiche Features, einfache Konfiguration und geringen Ressourcenverbrauch. Das Resultat der Bemühungen des Programmierers Igor Sysoev verrichtet seinen Dienst in vielen großen Sites, zum Beispiel Wordpress.com, Hulu und Linuxquestions.org. Ungewöhnlich: Außer als Webserver kann Nginx auch als Proxy für die Mail-Protokolle IMAP und POP3 auftreten.

Abbildung 1: Wie die grüne Linie rechts unten zeigt, gewinnt Nginx immer mehr Anhänger. (Quelle: Netcraft)

Abbildung 1: Wie die grüne Linie rechts unten zeigt, gewinnt Nginx immer mehr Anhänger. (Quelle: Netcraft)

In der Domäne HTTP kann Nginx die folgenden Fähigkeiten vorweisen: Statische Dateien ausliefern, Reverse Proxying mit optionalem Caching, fehlertolerantes Load Balancing, remote FastCGI mit Caching/Beschleunigung und SSL/TLS Server Name Indication (SNI), was die Notwendigkeit einer eigenen IP-Adresse zur SSL-Konfiguration für jeden virtuellen Server überflüssig macht.

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