Der Debian- und Ubuntu-Entwickler Julian Andres Klode berichtet in seinem Blog vom Fortschritt seiner Software Apt2, einer alternativen Umsetzung von Debians Advanced Packaging Tool (Apt).
Apt2, dessen Entwicklung Klode im August 2009 begann, besteht hauptsächlich aus der Bibliothek Libapt, die Funktionen zum Paketmanagement bereitstellt. Als Frontend gibt es das Kommandozeilenprogramm Capt. Der Programmierer setzt dafür die Cross-Platform-Bibliothek GLib und die junge objektorientierte Sprache Vala ein (siehe auch diese Vala-Einführung bei Linux-Magazin Online).
Als Datenbank-Backend verwendet Apt2 seit Kurzem SQLite 3, das umfangreiche Metadaten speichern kann und Suchanfragen für den Entwickler zu gewöhnlichen SQL-Statements macht. Außerdem verhilft es der Apt-Implementierung zu guter Performance: Nach Angaben von Julian Andres Klode sucht Capt etwa acht Mal schneller als Aptitude und rund drei Mal so schnell wie Apt-Cache.
Capt verwendet die Readline-Bibliothek, die auch in Bash Einsatz findet, und stellt somit einer interaktive Paket-Shell mit History zur Verfügung. Befehlsvervollständigung soll später folgen. Eine Auszug aus einer Beispielsitzung zeigt die Verwendung:
jak@hp:~/Desktop/APT2:temp$ capt
apt$ help
APT2 0.0.20091213 command-line frontend
Commands:
config dump Dump the configuration
config get OPTION Get the given option
config set OPTION VALUE Set the given option
search EXPRESSION Search for the given expression
show PACKAGE Show all versions of the given package
sources list Print a list of all sources
version Print the version of APT2
Bis Weihnachten 2009 hofft Klode laut Blogeintrag, eine Apt2-Release zusammenzustellen. Sie wird voraussichtlich die Vala-Version 0.7.9 oder neuer verwenden.
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Wenn Du dir schon die Mühe machst ein Blog zu führen und den Inhalt zu übersetzen, wieso dann nicht auch gleich die Beiträge in Deutsch veröffentlichen?
Englische Beiträge gibt es wie Sand am Meer. Da wäre es schön, zumindest von jemand der Deutsch spricht, Beiträge in Deutsch lesen zu können.
von Julian Andres Klode,
15.12.2009 14:49
Re: Artikel und Interessanter Ansatz
Artikel:
0. Erstmal: Interessant, einen Artikel über sich selbst zu lesen.
1. Formal gesehen bin ich kein Ubuntu Entwickler, sondern nur ein Ubuntu Member (wobei Ubuntu Entwickler als die Gruppe der Personen definiert sei, die Mitglied in der ubuntu-dev Gruppe in launchpad sind).
2. Bei dem Weihnachtstermin geht es um die Veröffentlichung des verbleibenden Codes im Repository, und nicht um ein formales Release.
Re: Interessanter Ansatz:
Das Software Center ist etwas komplett anderes und setzt ein, zwei Level weiter oben an. Es nutzt ja letztendlich auch nur APT via D-Bus und wenn APT2 mal einen D-Bus service hat, dann wird das Software Center auch APT2 nutzen können.
von frindly,
14.12.2009 19:40
Interessanter Ansatz
Ein interessanter Ansatz das Packetmanagement neu anzugehen. Und ich glaube besser als ... das Softwarecenter von Ubuntu
Marlon,
15.12.2009 21:32
Englische Beiträge gibt es wie Sand am Meer. Da wäre es schön, zumindest von jemand der Deutsch spricht, Beiträge in Deutsch lesen zu können.
Julian Andres Klode,
15.12.2009 14:49
0. Erstmal: Interessant, einen Artikel über sich selbst zu lesen.
1. Formal gesehen bin ich kein Ubuntu Entwickler, sondern nur ein Ubuntu Member (wobei Ubuntu Entwickler als die Gruppe der Personen definiert sei, die Mitglied in der ubuntu-dev Gruppe in launchpad sind).
2. Bei dem Weihnachtstermin geht es um die Veröffentlichung des verbleibenden Codes im Repository, und nicht um ein formales Release.
Re: Interessanter Ansatz:
Das Software Center ist etwas komplett anderes und setzt ein, zwei Level weiter oben an. Es nutzt ja letztendlich auch nur APT via D-Bus und wenn APT2 mal einen D-Bus service hat, dann wird das Software Center auch APT2 nutzen können.
frindly,
14.12.2009 19:40