Open Source im professionellen Einsatz

AMD steuert zu Meego bei

15.11.2010

Advanced Micro Devices (AMD) will Entwicklerressourcen in das mobile Linux-Betriebssystem Meego stecken.

137

Das hat der Intel-Konkurrent auf der Meego-Konferenz bekannt gegeben, die vom 15. bis zum 17. November in Dublin stattfindet. Ben Bar-Haim, der Software-Chef von AMD, lässt zitieren, dass Meego in Zukunft wahrscheinlich auf vielen mobilen Geräten laufe und man sich deshalb einbringen wolle. Für AMD seien insbesondere der Embedded-Markt interessant, den der Chiphersteller zum Beispiel mit seiner neuen CPU/GPU-Einheit Fusion anvisiert.

Meego entstand zu Beginn des Jahres 2010 aus der Zusammenlegung von Nokias Mobil-Betriebssystem Maemo und Intels Mobil-Betriebssystem Moblin in den Händen der Linux Foundation. In der Zwischenzeit haben auch Opensuse mit Smeegol und die Genivi-Allianz, ein Firmenkonsortium für PKW-Software, Meego für sich entdeckt. AMD ist eines von neun Gold-Mitgliedern der Linux Foundation - zahlt also 100.000 US-Dollar pro Jahr - und ist damit dem Platin-Mitglied Intel um 400.000 Dollar und einen sicheren Vorstandssitz unterlegen.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikelserien und interessante Workshops aus dem Magazin können Sie hier als Bundle erwerben.

Insecurity Bulletin

Insecurity Bulletin

Im Insecurity Bulletin widmet sich Mark Vogelsberger aktuellen Sicherheitslücken sowie Hintergründen und Security-Grundlagen. mehr...

Linux-Magazin auf Facebook