© Arnd_Drifte, photocase.com
Perl-Skript schützt vor Knöllchen
Einparkhilfe
von Michael Schilli
Erschienen im Linux-Magazin
2011/12
Mit GPS-Geräten erfassen freiwillige Helfer die Straßen ihrer Heimat für den freien Openstreetmap-Atlas. Ganz pedantische kartografieren auch gleich die Eigenheiten der Parkzone ihres Viertels.
Ein Blick auf die Openstreetmap-Karte der Münchner Innenstadt (Abbildung 1) offenbart in akribischer Kleinstarbeit gesammelte und frisch gehaltene Kartendaten. Das OSM-Projekt verwöhnt nicht nur mit Straßenverläufen und -namen, sondern auch mit Bushaltestellen, Bahnlinien und Radwegen. Bei Geschäften und Restaurants, deren Standorte sich oft von einem Monat zum anderen ändern, ist Openstreetmap (OSM) mit seinem so genannten Crowdsource-Verfahren mittlerweile aktueller als so mancher professionelle Anbieter.

|
Abbildung 1: Das Openstreetmap-Projekt zeigt die freie Karte der Münchner Innenstadt.
|
Freie Datenwahl
Vorteil gegenüber kommerziellen Anbietern ist der freie Datenexport. Per Knopfdruck auf der Webseite oder programmatisch per API auf [api.openstreetmap.org] darf jedermann die XML-Daten herunterladen, auf denen die Karten basieren. Damit öffnet sich die Tür für kreative Basteleien. Das Datenmodell ist denkbar simpel: So genannte Nodes bezeichnen Wegpunkte, die ihren Standort in der realen Welt mittels Koordinaten in geografischer Breite und Länge angeben. Der Verlauf einer Straße ergibt sich dann durch das Verbinden dieser Nodes mit Wegstrecken, den so genannten Ways.
Import/Export
Abbildung 2 zeigt die XML-Darstellung der OSM-Daten der Sonnenstraße am Stachus in München. Beim Klick auf den Reiter Export in der Kartendarstellung erscheint der Dialog in Abbildung 5. Nach dem Auswählen der Option XML und dem Drücken des Submit-Buttons lädt der Webbrowser eine XML-Datei des angezeigten Bereichs herunter. Die Way-Definition im unteren Bereich von Abbildung 2 enthält Referenzen auf insgesamt elf Nodes. Die letzten beiden, 1156387191 und 361792, sind im oberen Teil der Datei auch als Node-Definitionen sichtbar.

|
Abbildung 5: Die hinter der Karte stehenden XML-Daten darf jedermann herunterladen und verwenden.
|

|
Abbildung 2: Der Openstreetmap-Server exportiert die Kartendaten auf Wunsch als XML unter einer freien Lizenz.
|
Neben den geografischen Koordinaten lat und lon für die geografische Breite und Länge im Digitalformat listet ein Node auch noch auf, wer (user) ihn wann (timestamp) erfasst hat und in welchem changeset die Daten an den OSM-Server hochgeladen wurden.
| Whitepaper |
|
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele
Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|
The Role of Open Source in Data Integration
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.
|