© Fotograf, 123RF.com
Unit-Tests für PHP schreiben
Erfolgreich getestet
von Gunnar Wrobel
Erschienen im Linux-Magazin
2011/08
Unit-Tests sorgen für funktionierende und wartbare Software. Dieser Artikel zeigt PHP-Entwicklern, wie sie mit dem Tool PHP Unit den Einstieg in die testgetriebene Entwicklung finden.
Unit-Testing ist vor allem bei größeren Softwareprojekten eine essenzielle Technik, die im Repertoire des Entwicklers nicht mehr fehlen darf. Das Standardwerkzeug unter PHP ist das Kommandozeilen-Programm PHP Unit [1]. Daneben existieren ein paar alternative Werkzeuge, die aber mangels Verbreitung und wegen ihres geringen Funktionsumfangs derzeit nicht empfehlenswert sind.
Tests für PHP-Projekte
Dieser Artikel erläutert, wie PHP-Entwickler das Testen mit PHP Unit in ihre eigenen Projekte integrieren. Dazu dient ein kleines Codebeispiel des Autors, der am Horde-Framework [2] und dessen Anwendungen mitarbeitet. Das Softwareprojekt ging mit 13 Jahren Tradition, über einer Million Codezeilen und 0 Prozent Testabdeckung an die Einführung von Unit-Tests. Mittlerweile existieren über 3000 Tests, die immer wieder helfen Fehler frühzeitig zu entdecken. Auf den meisten Distributionen installiert der Admin PHP Unit, indem er den Paketmanager auffordert phpunit einzuspielen. Als distributionsunabhängigen Standardweg der Installation gibt das PHP-Unit-Projekt selbst die PEAR-basierte Installation vor. Die Installation besteht in diesem Fall aus folgenden Kommandos:
pear channel-discover pear.phpunit.de
pear channel-discover components.ez.no
pear channel-discover pear.symfony-project.com
pear install phpunit/PHPUnit
Als Programmierbeispiel dient ein minimaler Client für Gravatar, einen Onlinedienst, der seinen Benutzern individuelle Avatar-Bildchen zum Einbinden in Foren, Blogs und Websites zur Verfügung stellt [3]. Dabei geht es – wie häufig bei der Serversprache PHP – um die Kommunikation mit externen Systemen.
[...]
Das Linux-Magazin Online veröffentlicht erstmals alle Print-Artikel, die
in den vergangenen sechs Jahren im Linux-Magazin erschienen sind. Damit
steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen
der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 1200 Artikel sind
größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der
jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine Gebühr von jeweils 99 Cent fällig.
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.
|