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Mr Gadget

Wer die Perl-Snapshots regelmäßig verfolgt, kennt seine Neigung zu elektronischen Spielzeugen aller Art, ob programmierbares Multimeter [3] oder Bewässerungsanlage [4]. Solche Elektronikbeigaben sind es aber nicht allein, die ihn faszinieren. Wenn er per Fahrrad zu seinem Arbeitsplatz aufbricht, verfolgt er den Verkehr per Rückspiegel, der am Fahrradhelm angebracht ist. Beim Perlmeister [5] saugte auch schon ein mit Sensoren ausgestatteter Staubsauger selbsttätig das Heim.

Wenn Schilli in Urlaub fährt, häufen sich im Büro die Pakete mit Neuzugängen für die Gadget-Abteilung: "Meine Kollegen machen darüber schon Witze", erzählt er. Dass demnächst ein USB-Raketenwerfer angeliefert wird, steht dennoch schon fest: "Wenn etwas billig ist, kauf ich es und habe am Wochenende Spaß damit." Als Ausländer ist er auch bei Yahoo! in guter Gesellschaft, denn die Belegschaft ist aus der ganzen Welt zusammengewürfelt. Schilli: "Nur mit den ständigen Witzen über den Erfolg von David Hasselhoff in Deutschland muss ich leben."

Reisende soll man ...

Erinnerungen an die Heimat halten die Schillis mit Besuchen im bayerischen Lokal "Suppenküche" in San Francisco [6] am Leben. Dallmayr-Kaffee und Leckereien wie Duplo lassen sie sich von einem Versandhandel aus Texas einfliegen. Wie man im Ausland Wiener Schnitzel zubereitet, haben die Schillis per Video dokumentiert [7]. Ob er und seine Frau einmal nach Deutschland zurückkehren, lässt Mike Schilli offen.

Nach einer Japanreise liebäugelte er mit einem Umzug dorthin. Die verbissene japanische Arbeitsmentalität hat ihn dann aber abgehalten. Seine jetzige Wahlheimat bietet Vorteile. Ein paar Flugstunden von Hawaii entfernt und die Sehenswürdigkeiten der Vereinigten Staaten mehr oder minder vor der Haustür - das bot Anlass für Reisen und Ausflüge (Abbildung 6). In den seit der Übersiedlung gepflegten USA-Rundbriefen [8] ist davon nachzulesen.


Abbildung 6: Mike Schilli und Frau Angelika in den Fängen von Shrek beim Besuch in den Universal Studios in Los Angeles.

Auch über Kuriositäten schreibt Schilli in den Rundbriefen. Dazu zählt die von ihm aus dem amerikanischen Alltagsleben entnommene Fünf-Sekunden-Regel: Fällt etwas Essbares, zum Beispiel ein Stück Schokolade, auf den Boden, fängt die Uhr an zu ticken: Wenn es gelingt, das heruntergefallene Stück innerhalb von fünf Sekunden zu bergen, kann man es bedenkenlos essen. Verstreichen mehr als fünf Sekunden, muss es in den Abfalleimer. Die Idee dahinter: Das gute Stück kann innerhalb von fünf Sekunden nicht genug Bakterien ansammeln, um gesundheitsschädlich zu wirken.

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Kommentare (2)
von
Ahsoka,
20.07.2011 09:10
Mike::Rulz
Ich liebe Mikes Log::Log4perl. Sehr guter Code, der mir schon eine Menge Zeit und Mühe erspart hat. THX Mike!

Snips
von
daniel,
24.01.2011 01:43
san francisco, baby
spiele auch derzeit nach sf umzusiedeln. 2901 broadway sollte als residenz genügen ( http://www.2901broadwaystreet.com/ ).

nun ja, bin auf mike gestoßen, weil ich wissen wollte, ob man waffen auf offener straße tragen darf und von usarundbrief.com bin ich dann hier gelandet.

netter text.