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Startschuss

Nach diesen vier Schritten ist die Organisation startklar. Aber auch der Start entscheidet über den Projekterfolg. Die Maßnahme "Beginnen" beabsichtigt, dass die Nutzer die nächste Stufe "Müssen" erreichen. Ohne ein festes Startdatum verliert das Projekt an Wirkung und Ernsthaftigkeit. Das wiederum gefährdet den ROI (Return on Investment), den nur hohe, stabile Nutzungsraten herbeiführen können. Also sind ein festes Startdatum, Ansprechpartner für Fragen und auch FAQs zu kommunizieren.

Wichtig ist es, den Starttag positiv zu vermarkten. Kreative Projektteams veranstalten beispielsweise begleitende Events in der Kantine. Je professioneller sie diesen Schritt gestalten, desto positiver wird das Projekt wahrgenommen, was direkten Einfluss auf den Projekterfolg hat. Auch diesen Schritt unterschätzen und vergessen viele Teams.

Zu einem erfolgreichen Projektabschluss gehört die Maßnahme "Nachhalten": je eine Review zwei Wochen und sechs Monate nach Ende des Projekts. Hier befragen die Projektleitung und der Change-Manager die Nutzer, die Sponsoren des Projekts sowie das Projektteam. Sie lösen sich ergebende Schwierigkeiten, halten neue Erkenntnisse für zukünftige Projekte fest und vermarkten positive Ergebnisse intern.

Wertschöpfung

Professionell geplantes und stringent durchgeführtes Change-Management, das die Projektleitung in einem Migrationsprojekt unterstützt, hilft die User von Linux und seinen Vorteilen zu überzeugen, sie zur sicheren und vollständigen Nutzung zu befähigen und ein positives Projektimage zu generieren (Abbildung 3). Change-Management ist eine Investition, die die Investition sichert und Projekte zum Erfolg führt. (fjl)


Abbildung 3: Veränderungsmanagement sorgt für einen konstanten Anstieg der Leistung und stellt so die Investition sicher. Die Betroffenen akzeptieren und verstehen den Wandel, sie wünschen ihn sich daher.

Infos

[1] IT-Cortex, "Statistics over IT projects failure rate": [http://www.it-cortex.com/Stat_Failure_Rate.htm]

[2] McKinsey Quarterly, "Helping Employees to embrace change": [http://www.mckinseyquarterly.com/article_abstract_visitor.aspx?ar=1225&L2=18&L3=27]

[3] Leon Festinger, "Theorie der Kognitiven Dissonanz": Huber-Verlag, Göttingen 1978

[4] Wikipedia-Definition von Veränderungsmanagement: [http://de.wikipedia.org/wiki/Veränderungsmanagement]

[5] Information Technology Infrastructure Library: [http://www.itil.co.uk]

[6] Ralph Katz und Thomas Allen, "Investigating the Not Invented Here Syndrome": R&D Management, Vol. 12, S. 7-19, 1982

Die Autoren





Diplom-Betriebswirtin Natascha Zorn und Diplom-Pädagogin Beate Groschupf sind Geschäftsführerinnen von CHANGE [www.change-consulting.net], einer auf das Change-Management spezialisieren Unternehmensberatung. Für Fragen und Austausch zum Thema Change-Management stehen beide gerne zur Verfügung.

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