Der Software-Switch Open Vswitch
Virtuos schalten
Konstantin Agouros
Software-Switches bringen Funktionen auf die Gastgeber von Virtualisierungen, wie sie sonst nur echte Hardware bieten kann. Das freie Open Vswitch ist Bestandteil des Mainstream-Kernels, bietet leistungsfähige Komponenten und arbeitet mit vielen Hypervisoren zusammen.
Dank immer leistungsfähigerer Hardware sprießen die virtualisierten IT-Umgebungen auf dem Server oder in der Cloud allerorten. Weil die einzelnen Instanzen auch miteinander kommunizieren, wollen Admins auch in den virtuellen Netzen Regeln setzen, so wie sie es im echten LAN gewohnt sind.
Ein typischer Mechanismus sind Bridges, die schon bei Virtualisierungssoftware auf dem Desktop zum Standardrepertoire gehören. Soll das virtuelle Windows etwa aufs WLAN des Linux-Gastgebers zugreifen, braucht es eine simulierte Netzwerk-Bridge, die der Admin per Mausklick und GUI-Dialog in schicken Menüs auf virtuellen Netzwerk-Devices im Handumdrehen bewerkstelligt.
Wie ein Hub im physischen Netzwerk sind die Software-Bridges aber mit Vorsicht zu genießen, zum Beispiel sieht der virtuelle Gast den kompletten Traffic im Netzwerksegment – ein auf einem Server meist unerwünschtes Feature.
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