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Hochverfügbare und skalierbare MySQL-Cluster mit Galera
Daten im Takt
Martin Loschwitz
MySQL-Clustervarianten gibt es einige, aber erst ein Team aus Coderships Galera und dem Schrittmacher Pacemaker macht die Datenbank zu einem sicheren Verbund mit den Leistungsreserven beliebig vieler Primary-Knoten. Dafür ist jedoch derzeit noch ein wenig Handarbeit notwendig.
Eine große MySQL-Datenbank auf perfekt koordinierte und skalierbare Hochverfügbarkeit zu trimmen erfordert Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen. Auf den Lösungswegen, die MySQL nur um HA-Features erweitern, lauern viele Stromschnellen, selbst einfache Skalierbarkeit ist nur schwer zu erreichen.
Galeere am Horizont
Doch eine Lösung scheint in Sicht, seit die Firma Codership [1] mit ihrer Software Galera [2] ein neues Boot ins Rennen schickt: Galera erweitert MySQL um ein Plugin, das sich um die Replikation der Daten eines Clusters kümmert. Dabei bleibt jeder einzelne Clusterknoten eine normale MySQL-Instanz, die Lese- und Schreibzugriffe selbst abwickelt.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie sich ein solches Gespann aus Galera-Knoten sinnvoll in den Clustermanager Pacemaker [3] integrieren lässt. Um zu verstehen, was Galera so revolutionär erscheinen lässt und wieso es sinnvoll ist, den eigentlich autonomen Cluster aus Galera-Knoten um einen Schrittmacher zu ergänzen, ist ein kleiner Ausflug in die Grundlagen der Hochverfügbarkeit und Skalierung von MySQL nötig.
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