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Drei Tools zum Archivieren von IMAP-Mails
Postlagernd
Mela Eckenfels
Bei IMAP liegen die Mails prinzipbedingt auf dem Server – anders könnten die Anwender ihre Post nicht von verschiedenen Standorten und Geräten aus lesen. Wer Angst vor einem Server-GAU hat oder oft offline arbeitet, braucht ein IMAP-Archivierungstool, das zu finden sich dieser Artikel zur Aufgabe macht.
Ausreden wie "Ich komme gerade nicht an meine Mail, die liegt auf einem anderen Rechner" sind dank IMAP wirkungslos, auch die Alpträume von aufwändigen Mail-Migrationsorgien gehören dank Internet Message Access Protocol der Vergangenheit an. Die meisten Anwender halten damit sämtliche E-Mails auf dem Server selbst vor und greifen von mehreren verschiedenen Clients darauf zu [1]. Das setzt auf der einen Seite ausreichend Speicherplatz voraus, auf der anderen Seite muss sich der Nutzer freilich voll und ganz auf seinen Mailprovider verlassen. Vertrauen ist gut, ein Backup allerdings oft besser – falls der GAU doch einmal eintritt.
Bei der Archivierung von Mails auf IMAP-Servern stehen beispielsweise Offline IMAP [2], Archivemail [3] und Archiveopteryx [4] hilfreich zur Seite. In dieser Ausgabe der "Bitparade" sollten die Programme unter anderem zeigen, wo sie nach dem Download lokal die Daten ablegen, wie sie diese verwalten und ob Benutzer die archivierten Mails nach einer Havarie zurück auf den IMAP-Server exportieren können.
Eine weitere interessante Frage ist außerdem, ob die Tools mit Cron zusammenarbeiten und damit Vorgänge automatisieren können. Alle Kandidaten mussten im Test zusätzlich ihre Kooperation mit den vier Mailclients Mutt [5], Thunderbird [6], Kmail [7] und Evolution [8] unter Beweis stellen.
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