Die Sicherheitslücken in aktuellen Prozessoren halten die Entwickler des Linux-Kernels weiterhin in Atem und bereiten Linus Torvalds schlechte Laune. Daneben bringt der Vorab-Kernel der Version 4.19 aber auch ein GPS-Subsystem und etliche Verbesserungen für Datei- und Netzwerkzugriffe.
CPU
Open-BSD-Entwickler Theo de Raadt ruft Nutzer des Betriebssystems im Lichte von TL-Bleed und L1 Terminal Fault (L1TF, Foreshadow) dazu auf, SMT/Hyperthreading auf ihrer Intel-Hardware abzuschalten.
Die technische Universität Madras in Indien arbeitet an Open-Source-CPUs auf Basis des freien Befehlssatzes RISC-V. Das Projekt meldet nun einen ersten Erfolg: Das erste Tape-out startet eine Linux-Distribution.
Mit Lazy FP (CVE-2018-3665) kündigt sich ein weiterer Bug im Gefolge von Spectre und Meltdown an. Linux scheint das Problem nicht oder nur am Rande zu berühren, Details hält Intel aber noch zurück.
Die Nachfrage nach CPUs und Grafikprozessoren (GPU) hat AMD einen kräftigen Umsatzschub im ersten Quartal auf 1,65 Milliarden US-Dollar beschert, gegenüber 1,18 Milliarden im ersten Quartal 2017. AMD macht damit einen Gewinn von 81 Millionen US-Dollar.
Für Programmierer ist es oft schwer, die genauen Funktionen einer CPU zu erkennen, um ihre Programme auf bestimmte Instruktionen anzupassen. Helfen soll hier Code von Google, der keinerlei Speicherzuweisung benötigt.
Die kritischen Sicherheitslücken in den CPU-Architekturen von Intel und – mit Abstrichen – auch AMD, ARM und Sparc beschäftigen Kernel- und Software-Entwickler aus der Open-Source-Szene gleichermaßen. Projekte und Open-Source-Firmen verteilen Patches und geben Empfehlungen. Eine Momentaufnahme.
Während Intel-Entwickler David Woodhouse erklärt, was die drei neuen Microcode-Features bewirken und wo Retpoline ins Spiel kommt, schlägt Ingo Molnar einen potenziellen Weg vor, das Spectre-2-Problem aus Performance-Gründen über Tracer im Kernel zu beheben.
Die Sicherheitspatches gegen die eben bekanntgewordenen spektakulären Prozessor-Bugs Meltdown und Spectre können zu Performanceeinbußen führen, darauf haben berteits die Sicherheitsforscher hingewiesen. Nun liegen erste Benchmarks vor, die konkrete Zahlen liefern.
Niemand kennt die kleinsten Details von 80 Prozent aller in PCs verbauten Prozessoren so gut wie Intel. Das legt den Verdacht nahe, dass die proprietäre Compilersuite des CPU-Herstellers das letzte Quäntchen Performance aus den Chips kitzeln kann. Das Linux-Magazin hat nachgemessen.
Videos verarbeiten stellt Benutzer meist vor eine harte Geduldsprobe, selbst wenn der eingesetzte Rechner über eine schnelle CPU und viel Arbeitsspeicher verfügt. Mit dem nötigen Wissen und der passenden Hardware macht er dem Prozess jedoch über die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte Beine.
Zur Erforschung von Deep-Learning-Algorithmen, die sich neue Fähigkeiten selbstständig aneignen, betreibt Open AI einige der größten Kubernetes-Cluster weltweit mit bis zu 36000 CPU-Kernen. Mitarbeiter Jonas Schneider schildert die Praxiserfahrungen mit der Containerverwaltung.
AMD stellt eine neue Reihe von Prozessoren für das Rechenzentrum vor, die bis zu 32 Kerne haben.
Das Chamäleon wagt den Sprung auf den Raspberry Pi: Mit SLES 12 Service Pack 2 und Open Suse Leap 42.2 offerieren die Nürnberger zwei Systeme für den 64-Bit-Modus der ARM-CPU.
Die Raspberry Pi Foundation sorgt dafür, dass auf der Version 3 ihres Minirechners ein 32-Bit-Linux startet – und das, obwohl der neue Raspberry eine reinrassige 64-Bit-CPU besitzt. Echte Linux-Kern-Techniker lässt die angezogene Handbremse nicht ruhen.






