Wer für die Netzwerk-Konfiguration dem Schwarm alter Kommandos von »arp« über »ifconfig« bis »route« vertraut, sollte sich mit deren mächtigem Nachfolger »ip« beschäftigen. Der leistet mehr als alle Vorgänger zusammen und verdrängt sie vielleicht bald aus den Distributionen.
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Nachdem es Ende vergangenen Jahres so aussah, als müsse die weitere Integration der Echtzeit-Patches in den Mainline-Linux-Kernel eingestellt werden, weil das nötige Geld nicht zusammenkommt, hat sich das Blatt nun gewendet.
Linux in Mission Critical Systems einsetzen? Kein Problem: Ein Raspberry Pi mit PREEMPT_RT-Patch zeigt eindrucksvoll die Realzeitfähigkeiten des Linux-Kernels auf.
Beim Robocup spielen die Roboter autonom, ohne Fernsteuerung und manuelle Eingriffe. Um Gegner auszudribbeln, Tore zu schießen oder zu halten sind jedoch intelligente Entscheidungen nötig. Was einem Menschen leicht erscheint, ist bei Maschinen ein schwieriges Forschungsgebiet.
Seit Kernel 2.2 beherrscht Linux Bandbreitenkontrolle. Der dafür zuständige Befehl »tc« ist nur für Eingeweihte verständlich. TCng implementiert eine einfache C-ähnliche Sprache, um Traffic Control übersichtlicher und leichter zu konfigurieren und bei Bedarf Verkehrsstaus für Testzwecke zu...
Die beste Basis für eine Kaufentscheidung sind Tests und Benchmarks aus verlässlichen Quellen. Wer der Werbung nicht traut, sondern selbst testet und die Ergebnisse veröffentlicht, gerät aber schnell in ein Minenfeld aus Lizenzfallen, Testverboten und Mogeleien der Hersteller.
Ob für Applikations- oder Treiberprogrammierer: Der asynchrone Zugriffsmodus im Kernel 2.6 verspricht Geschwindigkeitsvorteile bei der Ein- und Ausgabe. Dieser Artikel zeigt, wie Entwickler von Async-I/O profitieren, und untersucht, ob die Implementation die Versprechungen erfüllt.
Zeit exakt zu messen und definierte Pausen zu verordnen, das gehört zum Wesen von Realtime-Betriebssystemen. Aber auch universelle Betriebssysteme brauchen gute Timer- und Delay-Prozeduren. Welche Funktionen mit welcher Auflösung und Genauigkeit Linux bietet, ist Thema dieser Kern-Technik.
Sobald eine Anwendung parallele Prozesse oder Threads einsetzt, ist deren Synchronisation unerlässlich. Der Kernel 2.6 stellt neben den etablierten Spinlocks und Sys-V-Semaphoren mit den Fast Userspace Mutexes einen neuen, oftmals besonders effizienten Ansatz bereit.
Die Leistungsentfaltung von Betriebssystemen hängt entscheidend von der Performance und der Strategie des Schedulers ab, der die Prozessliste führt und lauffähigen Prozessen die CPU scheibchenweise zuteilt. Der Scheduler des Kernels 2.6 ist komplett umgeschrieben und erfüllt die Anforderungen in...
Die perfekten Einstellungen für jede Datenbank gibt es nicht - umso wichtiger, im Einzelfall die richtigen zu finden. Zum Erfolg führen Zielstrebigkeit, Geduld, Know-how und Messungen.
Linux selbst beherrscht viele Techniken, die den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr kontrollieren, begrenzen, priorisieren und aufteilen. Alle Queueing-Varianten unterstehen der abstrakten QDisc-Schicht, die wiederum dem TC-Kommando gehorcht.
Als Kind des Internet hat Linux seit seiner frühen Jugend eine klare Affinität zum Netzwerk. Ob Linux auf Standard-PCs sich mit der spezialisierten Hardware der Netzwerkausrüster messen kann und wo das freie System seine Stärken am besten ausspielt, zeigt dieser Lagebericht.











