Die bislang von Unternehmen wie Red Hat, Facebook, Google und IBM unterstützte Initiative zur Open-Source-Lizenzkonformität ist auf zehn Mitglieder angewachsen.
Der Mitteilung von Red hat zufolge sind die Unternehmen CA Technologies, Cisco, HPE, Microsoft, SAP, und Suse der Initiative beigetreten. Ziel der Initiative ist es Lizenzstreitigkeiten zu pen-Source-Lizenzen möglichst rasch beizulegen und für mehr Transparenz bei den freien Lizenzen zu sorgen. Von Lizenzstreitigkeiten Betroffenen sollen etwa zusätzliche Rechte eingeräumt werden, damit es zur Wiederherstellung der Open-Source-Lizenzkonformität kommt.
Die Initiative verspricht sich davon auch eine bessere Zusammenarbeit mit den Distributoren von Open-Source-Software was Fehlerbehebung betrifft und eine größere Beteiligung an der Open-Source-Softwareentwicklung.
Die GPL und die LGPL zählten zu den am meisten genutzten Open-Source-Softwarelizenzen. Dass die GPLv3 Distributoren von Code die Möglichkeit anbiete, durch Fehlerkorrektur wieder Lizenzkonformität herzustellen, hat die Initiative auch auf die Vorversionen GPLv2 und LGPLv2 ausgeweitet und im so genannten GPL-Enforcement Statement definiert.
